Über design for all

Den Verein design for all in Österreich gibt es seit 2006.

Gegründet 2006 von Arch. DI Monika Klenovec, Veronika Egger MSc und Hans-Peter Hinterbuchinger.
Unser Ziel: Mit dem „Design for All-Konzept“ Nutzungsqualität für alle Menschen schaffen.
Wie? Durch Austausch im Netzwerk, Beratung, Schulung, Publikationen, Vorträge, Forschung und Studien.

Wir sind international vernetzt: EIDD – Design for All Europa; Institut für Universal Design, Deutschland; European Network for Accessible Tourism; design austria ExpertsCluster Inclusive Design

Zu unseren Kunden/Partnern zählen zum Beispiel:
AUVA; Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend; Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; Bundesministerium für Inneres; Kuratorium der Wiener Pensionistenwohnhäuser; VAMED; Wiener Gebietskrankenkasse WGKK; WKO.

Die „7 Principles of Universal Design“ bilden eine Grundlage für diesen Gestaltungsprozess.
Und weil wir über einzelne Lösungen hinaus denken, haben wir die Liste ein wenig erweitert.

Design for All-Gestaltungen sind:

1. inklusiv (nicht diskriminierend),
2. flexibel (z.B. für Kleine und Große, Links- oder Rechtshänder),
3. einfach und intuitiv (z.B. es ist verständlich, wo ich drücken muss),
4. sensorisch wahrnehmbar (nicht nur sehen, auch tasten oder hören können),
5. fehlertolerant (unbeabsichtigte Aktionen haben keine negativen Folgen),
6. mühelos (ohne körperliche Anstrengung),
7. zugänglich (keine räumlichen, technischen, kognitiven und emotionalen Hindernisse),

plus
8. konsistent (in der Nutzung auf Bekanntes und Gelerntes zurückgreifen können),
9. nachhaltig (begleitend, anpassbar, den ganzen Lebenszyklus betrachtend),
10. attraktiv und komfortabel.

Unser Design-Prozess ist grundsätzlich partizipativ. Das heißt, Nutzer_innen werden, je nach Komplexität des Projekts, in unterschiedlicher Ausprägung mit einbezogen.