Erster Design for All-Award überreicht

2018 haben wir den Schritt gewagt und den Design for All-Award aus der Taufe gehoben, vorerst mit einigen Pilotprojekten. Unser erstes preisgekröntes Objekt ist der Leuwaldhof, Österreichs erste Rehabilitation für Kinder und Jugendliche in St. Veit im Pongau.

 Auf der Terrasse des Leuwaldhofs mit herrlichem Bergpanorama in's Salzachtal überreichen Veronika Egger und Peter Spitaler den Design for All-Award an die Preisträger.
v.l.n.r: Johannes Jilch, VAMED, Peter Spitaler und Veronika Egger, design for all, Thomas Bogendorfer, Leuwaldhof, Franz Laback, VAMED (Foto: Leuwaldhof)

Das Projekt wurde von design for all beratend begleitet. Wir haben bei der VAMED und dem Team von skyline architekten viel Engagement und Begeisterung erlebt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Im Leuwaldhof verbinden sich universelle Nutzungsqualitäten und Ästhetik mit den hohen technischen Anforderungen einer familienorientierten Rehabilitation.
Mit der Anerkennung „Design for All-Qualität“ in der Kategorie „Nutzungsqualität von gebauten Umgebungen“ würdigt design for all die kreative Umsetzung der Anforderungen für barrierefreie Nutzung.

Mehr über den design for all-Award

2018: Lehrgang Zertifizierte/r Experte/-in für barrierefreies Bauen

Modult 1 des Lehrgangs „Zertifizierte/r Experte/-in für barrierefreies Bauen“ ging Mitte Juni über die Bühne, erstmals mit Peter Spitaler und Veronika Egger als Lehrgangsleitung. Ein sehr gemischtes Team an Teilnehmer_innen sorgte für lebendige Diskussionen.
Eine Teilnehmerin sitzt im Rollstuhl mit dem Rücken zum Betrachter, sie steht am Balkon eingerahmt von der Balkontüre.
Der Lehrgang vermittelt Kenntnisse über die Gestaltung von Gebäuden, Umgebungen und Services mit Nutzungsqualität für alle Menschen nach dem Design for All / Universal Design-Konzept als selbstverständlicher Planungsgrundsatz. Details entnehmen Sie dem Informationsblatt Lehrgang Barrierefreies Bauen.
design for all-Mitglieder erhalten eine ermäßigte Teilnahmegebühr.

München mal drei

Für unsere Partneroragnisation Institut für Universal Design in Deutschland waren die letzten Wochen besonders intensiv. Die Universal Design Competition im Rahmen der Munich Creative Business Week ging über die Bühne, und parallel dazu die höchst erfolgreiche Sonderschau aveneo auf der Fachmesse Altenpflege in Hannover.

Das Österreich-Kontingent von design for all war in München gut vertreten. Veronika Egger und Martin Fößleitner als Jurymitglieder der Universal Design competition und als Teilnehmer am Symposium der IUDA, der International Universal Design Association, wo auch erstmals außerhalb Japans die japanischen Universal Design Preise vergeben wurden.

Und nicht zuletzt Veronika Egger als Keynote Referentin und Martin Fößleitner als Vortragender bei der Plenumssitzung des Forums Soziales Bayern, das mitten in der Universal Design Ausstellung stattfand.
Keynote Folien zum runterladen

Die Jurymitglieder sitzen im Plenum, sie lachen, einige haben den Arm erhoben, vielleicht um ein Votum abzugeben
Mitglieder der Consumer-Jury im Oskar-von-Miller Forum
Foto © Daniel George

Satoshi Kose übereicht einem Preisträger die Urkunde. Beide verbeugen sich. Roger Coleman und Keiji Kawahara sehen zu.
Satoshi Kose, Vorsitzender der International Association for Universal Design (IUDA) übereicht einem Preisträger die Urkunde. Links der Moderator Keiji Kawahara, Direktor der IUDA, rechts Juryvorsitzender Roger Coleman, Gründer des Helen Hamlyn Centre for Design, Royal College of Art.
Foto © Daniel George

ÖAMTC-Expertengespräch „Design für alle“

Unter dem Titel „Fair, nutzbar und ästhetisch – ein Widerspruch?“ lud der ÖAMTC am Dienstag, den 14. November, zu einem Symposium in sein Mobilitätszentrum.
Weitere Informationen über die Veranstaltung und Videostatements der Expert_innen: ÖAMTC-Expertengespräch „Design für alle“

Foto der Vortragenden: ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold, Kai Pagenkopf, Veronika Egger, Roland Krpata, Walpurga Fröhlich und ÖAMTC Migrationsmanagerin Nasila Berangy-Dadgar
v.l.n.r: ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold, Kai Pagenkopf, Veronika Egger, Roland Krpata, Walpurga Fröhlich und ÖAMTC Migrationsmanagerin Nasila Berangy-Dadgar
Foto © ÖAMTC

Gedanken zum Generationenbad

Artikel von Veronika Egger, erschienen in der Fachzeitschrift Der österreichische Installateur 11/2017.
Artikel lesen: Gedanken zum Generationenbad

Bad in Modulbauweise in zwei Versionen: einmal mit normalem WC und Waschmaschine, einmal mit offenem Duschbereich und ergänzten Haltegriffen. Die seriell vorgefertigten Elemente können nahtlos und ohne bauliche Eingriffe aneinandergereiht werden.
Projekt der TU München, in dem ein “Systembaukasten Geschosswohnungsbau” entwickelt wurde, der modulare Veränderbarkeit sowohl des Sanitärraums, als auch des gesamten Wohnraums ermöglicht. Durch Nutzung der Potenziale industrieller Prozesse können mit seriell vorgefertigten Elementen Wohnbereiche je nach Anforderung konfiguriert werden. Mit diesem Projekt waren sie einer der Preisträger der Universal Design Award 2017.
Foto: Moritz Segers und Hannes Gumpp, Technische Universität München

Bibliothek für Alle

titelseite der Zeitschrift mit Piktogrammen für unterschiedliche Beeinträchtigungen.Die Fachzeitschrift des Büchereiverbandes Österreich, “Büchereiperspektiven”, hat sich in ihrer Ausgabe 2/2017 dem Thema “Barrierefreie Bibliothek” gewidmet.
Unter dem Motto “Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen“ wird der barrierefreie Zugang als Mehrwert für alle NutzerInnen einer Bibliothek aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert – voller Anregungen, wie Angebote leichter zugänglich gemacht werden können.
design for all-Mitglied Christel Helene Schmidt hat den Beitrag “Zugang für alle” geschrieben.

Lesen Sie hier die elektronische Ausgabe von Büchereiperspektiven 2/17

Social Design Sprint

Eine Veranstaltung im Rahmen der Munich Creative Business Week MCBW – Inclusion 2017, Social Design Sprint.
Unser Partnerverband in Deutschland, das Institut für Universal Design war einer der Organisatoren, design for all Vorsitzende Veronika Egger im Team der Moderator_innen, die das Projekt betreut haben.

Drei intensive, motivierende Tage mit Studierenden der Bauhausuniversität Weimar, der TU München und der FH Joanneum Graz, mit Co-designern aus Herzogsägmühle Peiting, vom AWO Kreisverband München und einem Wagnis Wohnprojekt in München. Das Ergebnis: Ideen, Konzepte, Produkte, Impulse, die Sinn machen.

Dokumentation Social Design Sprint

Photos by Daniel George/Institut für Universal Design

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle